ENZOS TIPPS:
BURKHALTER NET WORKS ERLEICHTERT IHREN ALLTAG

Unser Sales Manager Enzo Pellegrino ist technisch vielseitig interessiert und teilt hier mit Ihnen seine neusten Tipps und Tricks:

Tipp 11
Was ist Ransomware?

Ransomware wird auch Verschlüsselungs- oder Erpressungstrojaner genannt. Die Schadsoftware (Malware) verschlüsselt Dateien auf dem Computer oder Smartphone des Opfers sowie häufig auch auf den verbundenen Netzlaufwerken. Nach dem Klicken auf einen Link bzw. auf eine Datei in einer infizierten E-Mail werden die Daten unbenutzbar. Dem Opfer zeigt die Ransomware danach einen Sperrbildschirm mit der Aufforderung, eine bestimmte Summe (oft in Form von Bitcoins) an die Angreifer zu übermitteln. Nur dann würden die Dateien wieder entschlüsselt werden.

Wie schütze ich mich gegen solche Angriffe?

  1. Backups! Backups! Backups!
    Der wichtigste Tipp ist daher regelmässige Backups. Zudem sollten die Backups unbedingt vom Netzwerk getrennt aufbewahrt werden. Ansonsten könnten auch die Sicherungen verschlüsselt werden.
  2. Up-to-date
    Ob Betriebssystem oder Office-Anwendungen – am sichersten sind jeweils die neuesten Versionen
  3. Besondere Vorsicht bei E-Mails
    Trotz Spamfilter landen ständig E-Mails von unbekannten Absendern im Postfach. In diesen Fällen unbedingt misstrauisch sein – und vor allem keine Anhänge öffnen oder auf Links klicken.
  4. Ohne Admin-Rechte arbeiten
    Das täglich verwendete Benutzerprofil, wenn möglich nicht mit Admin-Rechten ausstatten. Viele Programme können mit normalen Rechten nicht installiert werden.
  5. Im Falle einer Infektion
    Den betroffenen Computer sofort von allen Netzwerken trennen. Prüfen, ob weitere Computer im Netzwerk verseucht sind. Danach das System neu installieren und sämtliche Passwörter ändern. Nun das Backup einspielen. Es empfiehlt sich zusätzlich, das KOBIK (Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität) zu informieren und bei der lokalen Polizeistelle Anzeige zu erstatten. Lösegeld an die Erpresser zu bezahlen, ist nicht empfohlen. Es gibt keine Garantie, dass die verschlüsselten Daten danach auch wirklich entschlüsselt werden.

Tipp 12
Wie stärken Sie Ihre Passwörter?

Spezialisierte Programme knacken heute auch komplexe Passwörter innerhalb von kurzer Zeit. Der Trend geht deshalb weg vom Passwort hin zur Passphrase (ganzer Satz). Je länger das Passwort ist, desto aufwändiger ist es auch für diese Programme, das Passwort zu knacken. Die Zusammenfassung der wichtigsten Regeln zeigt, was es zu beachten gilt.

  • Ein Passwort enthält keine offenkundigen Informationen über den Benutzer: keinen eigenen Namen, nicht das eigene Geburtstagsdatum etc.
  • Keine Wörter aus dem Wörterbuch verwenden. Stattdessen sollten kurze Sätze die Grundlage für Passwörter bilden. Beispiel: nicht «Dalmatiner» sondern «ichmaghunde».
  • Fremdsprachen nutzen und in den kurzen Satz einbauen. Beispiel: «ichaimeHunde»
  • Zeichensalat: Sonderzeichen, Zahlen, Gross- und Kleinbuchstaben sowie unvorhersehbare Kombinationen unterjubeln. Nicht immer das gleiche Zeichen verwenden – Variationen machen Passwörter sicherer. Beispiel: «ichaimeHunde» wird zu «IcH@1m€H&E!»
  • Keine Tastaturabfolge integrieren. Also etwa kein «123456» oder «asdfghjkl».
  • Niemals das gleiche Passwort für verschiedene Konten nutzen; das macht es Hackern leicht.
  • Zehn- und mehrstellige Zeichenreihen verwenden, auch wenn nach sechsstelligen Passwörtern gefragt wird.
  • Passwörter nicht wiederverwerten. Wenn das Konto ein neues Passwort fordert nicht einfach eine neue Zahl an das alte Passwort anhängen. Sondern: Ein neues Passwort nach den genannten Regeln erstellen.

Die grösste Herausforderung bei so ausgeklügelten Passwörtern ist es, sich diese zu merken. Wenn man sich diese zur Hilfe aufschreibt, sollte man folgende Hinweise beachten:

  1. Nicht lokal auf dem Computer speichern und keine Zettel an den Computer heften
  2. Passwort nicht Passwort nennen
  3. Nicht zusammen mit Zugangsdaten ablegen  

Viel einfacher geht es aber mit einem sogenannten Passwort-Safe. Hier legt man alle Passwörter ab und braucht sich nur noch ein einziges zu merken. Solche Programme zur Passwortverwaltung finden Sie unter den weiterführenden Links.

StickyPassword: Der Passwort-Manager erstellt und speichert Passwörter – mit integriertem Virenschutz.

KeePass: Der Passwort-Safe speichert Daten in einer verschlüsselten Datenbank.

Tipp 13
Lassen Sie uns gemeinsam kochen

Zum Schluss habe ich noch etwas Leichtes für Sie ;-)

Meine Leibspeise ist Spaghetti Carbonara. Es gibt Hunderte von Spaghetti Carbonara-Rezepten. Aber kaum eines ist wirklich fehlerfrei. Sahne beispielsweise hat nichts in der Sauce zu suchen. Wie wir Italiener und die Römer im Speziellen unsere geliebte Carbonara wirklich zubereiten, finden Sie hier.

Rezept für 2 Personen

  • 240g Spaghetti
  • Salz
  • 160g Pancetta
  • 4–5 Eigelb
  • 80g geriebener Pecorino
  • Olivenöl
  • Pfeffer

Zubereitung
Zubereitung: 5 Minuten, Kochzeit: 7 Minuten, fertig in: 12 Minuten

  1. Wasser in einem grossen Topf zum Kochen bringen. Man rechnet ca. 1l Wasser für 100g Spaghetti. Sobald das Wasser zu kochen beginnt, geben Sie 2–3 TL grobkörniges Salz hinzu. (Nicht zu viel, da die Pancetta und der Pecorino auch salzig sind.)
  2. Spaghetti ca. 1 Minute nach Zugabe des Salzes in den Topf geben.
  3. Spaghetti nicht durchbrechen, auch wenn sie nicht in den Topf passen. Besser in einem Bündel aufrecht in die Mitte des Topfes stellen und loslassen. Die Spaghetti sollten dann kreisförmig auseinanderfallen und sobald sie weicher werden, von selbst in den Topf rutschen.
  4. Pancetta in einer beschichteten Pfanne mit wenig Öl nur kurz anbraten.
  5. Eigelb in eine Schüssel geben und geriebenen Pecorino darunter rühren – so viel bis es ziemlich dickflüssig wird. 10 Sekunden pfeffern und etwas Kochwasser dazugeben und umrühren, so dass es wieder flüssig wird. Danach in die Pfanne zur Pancetta giessen.
  6. Wenn die Spaghetti al dente sind, diese abgiessen und in die Pfanne geben. Das Ganze miteinander vermischen – ohne Besteck, nur mit dem Schwingen der Pfanne.
  7. Schlussendlich noch etwas Kochwasser dazu geben, nach Geschmack nachpfeffern und servieren.  

Tipp: Das Vermischen durch Schwingen und die im Kochwasser befindliche Stärke ergeben eine cremige Carbonara.
Anstelle von Pecorino kann auch Parmesan verwendet werden.

Buon appetito!

Bei Fragen zu den Tipps bin ich gerne für Sie da:
Enzo Pellegrino, +41 44 436 88 88 oder per E-Mail

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IHRE ANSPRECHPARTNER

Stefan Gerth
Bereichsleiter

Enzo Pellegrino
Sales Manager